 |
|
|
Schon seit Jahren hatte das Energie-Werk-Prad Genossenschaft auch den gefürchteten „Vinschger Oberwind“ als Energiequelle im Visier. Entsprechend wurden Windmessungen an verschiedenen Stellen im Vinschgauer Oberland durchgeführt. Schließlich wurde eine besonders windreiche Stelle auf der Malser Haide (Marein) ausgemacht. Ca. 6 m / sec. im Jahresschnitt, auf 10 m Höhe gemessen, waren Grund genug, den Standort einer genaueren Untersuchung zu unterziehen. Nachdem eine Machbarkeitsstudie ein positives Ergebnis für die Errichtung eines Windparks geliefert hatte, wurde auf Möglichkeiten für dessen Umsetzung Ausschau gehalten. Da der Standort Marein außerhalb des Gemeindegebietes von Prad liegt, wurde vom Anfang an die Zusammenarbeit mit den dortigen Gemeinden und weiteren Partnern der Umgebung gesucht und schließlich auch gefunden.
Ein Zufall dabei war, dass zur selben Zeit die Fa. Leitner AG von Sterzing nach einem geeigneten Standort für den Betrieb einer Windkraft-Pilotanlage Ausschau hielt. Man hat sich im Jahr 2002 gefunden und es verstrichen nur wenige Monate, bis Ende Oktober 2003 eine Windanlage von 1,2 MW auf der Malser Haide den Betrieb aufnehmen konnte. So fügt sich nun auch noch die Windenergie als weiterer Energiebaustein in das Energieversorgungssystem des E-Werkes Prad ein und hilft mit, im Rahmen mehrfach vernetzter Erzeugungsarten die Autarkie der Energieversorgung von Prad auf erneuerbarer Basis weiter abzusichern. |
|

|
|
|
|