Jetzt geht es los! Der 10-MWh-Batteriespeicher nimmt Gestalt an.
Der 10-MWh-Batteriespeicher des E-Werk Prad nimmt Gestalt an.
Vom Spatenstich zum Netzanschluss
Am Donnerstag, 10. September, fand mit dem Spatenstich und der ersten Baustellensitzung vor Ort der offizielle Projektstart statt. Seit 14. September laufen die Tiefbauarbeiten.
Der Batteriespeicher ist bereits unterwegs. Voraussichtlich am 27. September erreicht er den Hafen von La Spezia; gegen Mitte Oktober sollen die drei Container in Prad eintreffen. Bis dahin werden die Fundamentplatten gegossen. Anschließend folgen Aufstellung, Verkabelung und Netzanschluss. Die dafür vorgesehenen Kabel sind bereits eingetroffen.
Die Inbetriebnahme ist für November geplant. Dafür reisen spezialisierte Techniker aus China, Deutschland und Italien nach Prad.
Warum Prad einen Speicher braucht
Prad verfügt inzwischen über eine sehr hohe Photovoltaik-Anschlussleistung. Zusammen mit der Wasserkraft – auch die Erzeugung aus Stilfs wird über unser Netz abgeführt – erreichen wir zeitweise Netto-Einspeisespitzen von rund 17,5 MW in Richtung Primärkabine Glurns.
Damit sind die vertraglichen und technischen Reserven nahezu ausgeschöpft. Nur knapp zwölf Jahre nach der letzten Verstärkung muss die Mittelspannungsverbindung Richtung Glurns erneut potenziert werden. Der Ausbau von Photovoltaik und erneuerbarer Erzeugung war deutlich schneller als damals erwartet.
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